Um flexibel auf Engpässe reagieren zu können, greifen viele Unternehmen auf Personaldienstleister zurück. Doch Dienste wie diese haben ihren Preis. Aus Sicht der expertum-Gruppe kann die Beschaffung von Leiharbeitern trotzdem eine sinnvolle Investition sein.

 

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

 

Eine gelungene Personaleinsatzplanung ist für alle Unternehmen ein unerlässlicher Faktor. Wird richtig geplant, sind alle erforderlichen Stellen zu jeder Zeit mit der richtigen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter besetzt. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen ist es oftmals entscheidend, innerhalb des Unternehmens flexibel reagieren zu können. Oft bedarf es dann einer entsprechend angepassten Personaleinsatzplanung. So werden Leerlaufzeiten und damit verbundene, unnötige Lohnkosten vermieden. Nicht selten greifen Firmen auf Zeitarbeitsunternehmen, Personal-Service-Agenturen und andere Personaldienstleister zurück. Denn anstelle eines Werkvertrages wird mit Einstellung von Zeitarbeitern nur die Arbeitszeit einer bestimmten Qualifikation bezahlt. Doch die Ressource Flexibilität hat ihren Preis. Die expertum-Gruppe mit Sitz im Allgäu ist überzeugt, dass sich Zeitarbeit für Unternehmen trotzdem lohnen kann.

 

Neues Tool der expertum-Gruppe in Zusammenarbeit mit Universität Bayreuth entstanden

 

Stellt sich für ein Unternehmen die Frage für oder gegen Leiharbeit, wird die Zeitarbeitsfirma zunächst den angebotenen Stundenverrechnungssatz mit den Personalkosten des anfragenden Betriebs vergleichen. Nicht selten werden bestehende oder potentielle Kunden von etwaigen Mehrkosten der Zeitarbeit abgeschreckt. Um zu zeigen, dass die Dienste der Leiharbeitsfirmen  ihren Preis trotzdem wert sind, hat expertum als erster, deutscher Personaldienstleister ein Tool entwickelt. Dieses vergleicht die Transaktionskosten fest angestellter Arbeitnehmer mit den Kosten für Zeitarbeitnehmer. Basis des Vergleiches sind reale Daten des Kundenunternehmens. Das Tool wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Christian Lehmann, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strategisches Management und Organisation der Universität Bayreuth, verwirklicht.

 

Tool der expertum-Gruppe rückt Transaktionskosten in den Fokus

 

Im Zentrum des Vergleichs der expertum-Gruppe steht der Begriff der „Transaktionskosten“. In der Wirtschaft werden diejenigen Kosten als Transaktionskosten bezeichnet, welche bei einem ökonomischen Vorgang selbst anfallen. Nicht nur Transport- und Lieferkosten, die bei der Transaktion von Gütern entstehen, fallen unter diese Bezeichnung. Auch sämtliche Kosten, die mit der Durchsetzung vertraglicher Ansprüche und Pflichten verbunden sind, werden als Transaktionskosten bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise Informationskosten, Geschäftsanbahnungskosten, Verhandlungs- und Anwaltskosten sowie Kontroll- oder Abwicklungskosten. Vereinfacht gesagt, beruhen Transaktionskosten auf der Tatsache, dass es Zeit und Geld kostet, Verträge anzubahnen, abzuschließen, durchzusetzen und auch wieder aufzulösen.

 

expertum beachtet entstehende Transaktionskosten bei Personalwirtschaft

 

Auch in der Personalwirtschaft entstehen Transaktionskosten im Zusammenhang mit Arbeitsverträgen. Von besonderer Bedeutung für das Tool des Allgäuer Personaldienstleisters sind die Kosten der Personalbeschaffung und –freisetzung. expertum ermittelt damit den Wert der Ressource Flexibilität durch einen Kostenvergleich von interner Beschäftigung und Zeitarbeitern. Denn wenn es um Personalbeschaffung geht, wird in vielen Fällen übersehen, dass die Leiharbeitsfirma auch für Einstellung, Qualifizierung und Freisetzung der geliehenen Arbeitskraft verantwortlich ist. Im Rahmen seiner Arbeitgeberfunktion trägt der Dienstleister auch die Kosten für Krankheit, Urlaub und andere unproduktive Zeiten. Der Kunde zahlt stets nur für geleistete Stunden. Auch die kurzen, branchenüblichen Bereitstellungs- und Abmeldefristen seien laut expertum nicht zu verachten. Damit übernehmen Personaldienstleister weite Teile des Arbeitgeberaufwands und –risikos. Genau dadurch entsteht Flexibilität. Aus ökonomischer Sicht ist Flexibilität eine Ressource. Und Ressourcen haben ihren Preis.

 

 

http://www.b4bschwaben.de/nachrichten/kempten-oberallgaeu_artikel,-Warum-Zeitarbeiter-ihren-Preis-wert-sind-expertum-klaert-auf-_arid,138778.htm

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