„Oldenburg duckt sich nicht weg“, lobte Von Beyme-Wittenbecher die Initiative der Stadt, die in der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ gipfelte: Vertreter von zehn Unternehmen und Organisationen – IBS IT & Business School, Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburgische Landesbank, Volksbank, Gemeinnützige Werkstätten, Büfa, Expertum, Selam Lebenshilfe, VHS und Auto-Umrüster Intax – unterschrieben das Papier. Intax-Chef Jörg Hatscher entschloss sich spontan, dem Beispiel zu folgen. Die Unterzeichner bekennen sich zu einem Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung Wertschätzung erfahren.

Pionier in Sachen Diversity ist der IT-Dienstleiter BTC. Die Tochtergesellschaft der EWE (1612 Mitarbeiter und 201,3 Millionen Euro Jahresumsatz) mit Hauptsitz in Oldenburg hatte sich 2009 als erstes Unternehmen aus der Stadt der „Charta der Vielfalt“ verpflichtet. „Nicht aus Gutmenschentum“, wie Personal- und Finanzvorstand Dirk Thole hervorhob, „sondern aus gesellschaftlicher Verantwortung und betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit, um den Fachkräftebedarf zu decken“. „Diversity Management“ sei ein Gewinn für jedes Unternehmen“, so Thole.

„Offenheit am Arbeitsplatz tut gut“, ergänzte Von Beyme-Wittenbecher. Er begrüßte die Absicht der Stadt, auch nächstes Jahr einen Diversity-Tag zu veranstalten, denn „die Einstellung in den Köpfen ändert sich nur langsam.“
Präsentierten die „Charta der Vielfalt“: (hintere Reihe, von links) Dirk Thole, Wolfgang Hündling, Hans Jablonski, Gerd Hartwig, Enno Alberts, Rainer Krause, Christian Becker, Christine Post, Andreas Gögel, Susanne Jungkunz, Gerd Kirchhoff, (vorne, von links) Thorsten von Beyme-Wittenbecher, Jörg Hatscher und Andreas Wegener.

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