Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt 2030 und auch die Arbeit der Personaldienstleister

Wie verändert sich der Arbeitsmarkt bis 2030?

Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel – die Gesellschaft verändert sich stetig. Die sogenannten Megatrends haben unweigerlich Auswirkungen auf unser aller Leben und natürlich auch auf den Arbeitsmarkt in Deutschland. Insbesondere die Digitalisierung wird sich noch weiter auf Wachstum, Beschäftigung, die Arbeitslosigkeit und einzelne Berufe auswirken.

Aktuelle Zukunftsstudie liefert eine Prognose

Können Sie sich vorstellen, wie der Arbeitsmarkt im Jahr 2030 aussieht? Die Bevölkerung wächst, die Zahl der Erwerbstätigen sinkt und die Automatisierungstechnik ist auf dem Vormarsch. Wie wird sich das auswirken? Um sich ein Bild künftiger Entwicklungen machen zu können, hat das Deutsche Bundesamt für Arbeit und Soziales eine Studie zum Arbeitsmarkt 2030 durchführen lassen. Die Studie berücksichtigt neben der Digitalisierung auch die Einwanderung und kommt zu dem Schluss, dass beide Faktoren große Chancen für den Arbeitsmarkt bieten – wenn richtig damit umgegangen wird.

Die Digitalisierung bringt einen Umschwung

Die beschleunigte Digitalisierung birgt großes Wachstumspotenzial. Roboter, 3D-Drucker und selbstfahrende Autos werden die Prozesse in Logistik und Produktion vereinfachen und positive Produktivitätseffekte mit sich bringen. Das BIP soll der Studie zufolge um 1,5 % pro Jahr zulegen. Andererseits sind Risiken damit verbunden:

Werden wir in der Zukunft durch Roboter ersetzt?
Werden unsere Berufe überflüssig sein?

Die Studie verneint diese Fragen. Einige Berufsfelder werden zwar an Bedeutung verlieren, dafür werden andere Branchen wachsen und ganz neue Berufe entstehen. Natürlich müssen sich Mitarbeiter sowie Arbeitgeber an die neuen Anforderungen anpassen.

„Die Arbeitsmarktprognose 2030 bestätigt unsere Einschätzung, dass wir am Ende sogar mehr Arbeitsplätze haben werden, wenn wir diesen Wandel gut gestalten“, so die Bundesministerin Andrea Nahles. Wichtig sei dabei, den Zugang zu guter Weiterbildung und zu mehr Weiterbildungsberatung zu ermöglichen, betont sie. Denn neue Berufe bringen neue Anforderungen mit sich.

Der demografische Wandel und seine Folgen

Die Bevölkerung in Deutschland wird im Durchschnitt immer älter. Die Folge: Immer mehr Menschen gehen in den Ruhestand, während immer weniger Menschen erwerbstätig sind. Durch dieses Ungleichgewicht wird für die Zahl der Erwerbstätigen ein Rückgang von 1,4 Mio. erwartet. Die Zuwanderung kann den demografischen Wandel zwar abschwächen, doch langfristig gesehen nicht ausgleichen, so die Prognose. Die positiven Botschaften: Die Zahl der Arbeitslosen wird sinken und das Pro-Kopf-Einkommen um ganze 40 % steigen.

Allerdings werden weitere Fachkräfteengpässe vorhergesagt. Verglichen mit der letzten Prognose werden sie sogar größer ausfallen als angenommen. Über die aktuelle Lage der Engpässe hat die Bundesagentur für Arbeit übrigens erst kürzlich eine Analyse des Fachkräftemangels veröffentlicht.

Herausforderung für Personaldienstleister

Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird Veränderungen mit sich bringen, die auch Personaldienstleister vor neue Herausforderungen stellen. Gut, dass expertum den digitalen Wandel schon erkannt hat und in die Digitalisierung der Rekrutierungsprozesse investiert hat. Auch auf die Zusatzqualifikationen, die in Zukunft von Fach- und Führungskräften verlangt werden, sind wir vorbereitet. Unsere Mitarbeiter erhalten bereits jetzt kostenlose Weiterbildungen, wenn es ein Projekt erfordert. Die Förderung sehen wir als wichtige Investition in die Zukunft, denn durch die angekündigten Engpässe wird die hohe Nachfrage nach ausgebildetem Fachpersonal voraussichtlich auch 2030 weiter bestehen.

 

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