Welche Städte sind besonders vom Arbeitskräftemangel betroffen?

Qualifizierte Mitarbeiter werden in Deutschland fast flächendeckend gesucht und sind dementsprechend begehrt. Insbesondere in technischen Berufsfeldern, wie dem Ingenieurwesen, ist der Fachkräftemangel fortgeschritten. Konstrukteure, Mechaniker und Techniker haben heutzutage also keine Probleme, einen Job zu finden. Das bestätigt auch die aktuelle Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit, welche besagt, dass die freien Positionen aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Automatisierungstechnik besonders lange vakant bleiben. Aber auch Arbeitnehmer aus anderen Branchen haben gute Aussichten. Die Erwerbstätigenquote ist so hoch wie lange nicht mehr. Doch wie sieht es eigentlich in den verschiedenen Regionen Deutschlands aus? Gibt es ortsabhängige Unterschiede?

Haben es Fachkräfte in bestimmten Bundesländern leichter, einen Job zu finden?

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Stellenonline.de gibt Aufschluss über die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt mit Hinsicht auf Deutschlands Städte und Bundesländer (Grafik siehe unten). Dazu wurden zwei Faktoren einbezogen: Die Anzahl der offenen Stellen im Verhältnis zur Einwohnerzahl und die durchschnittlichen Vakanzzeiten. Um das Verhältnis der Vakanzen zur Einwohnerzahl zu ermitteln, wurden über 69.000 Stellenausschreibungen ausgewertet und regional zugeordnet – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Für Jobsuchende sieht es in einigen Städten in Baden-Württemberg sehr gut aus: Die Stadt Neckarsulm liegt mit einem Verhältnis von 0,996 % an der Spitze, hier gibt es die verhältnismäßig meisten offenen Stellen „pro Einwohner“. Auch die Baden-Württembergischen Städte Oberkochen und Leinfelde-Echterdingen befinden sich unter den Top Five.

Die fünf Städte mit den verhältnismäßig wenigsten offenen Stellen liegen fast alle in Nordrhein-Westfalen, nämlich Oberhausen, Hamm, Gelsenkirchen und Solingen. Dazu kommt noch Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Obwohl natürlich auch hier Fachkräfte gesucht werden, haben es Bewerber in diesen Städten vergleichsweise schwer, da es auf die Einwohnerzahl bezogen einfach weniger Jobangebote gibt. Beim Schlusslicht Oberhausen, zum Beispiel, liegt das Verhältnis zwischen offener Stelle und Einwohner bei gerade mal 0,031 %.

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In Hamburg bleiben Stellen länger unbesetzt

Die zweite Auswertung der Studie zog einen Vergleich zwischen den Bundesländern. In diesem Fall wurden die durchschnittlichen Vakanzzeiten betrachtet. Logisch: Je länger eine Stelle unbesetzt bleibt, desto schwieriger ist es für Unternehmen, geeignete Kandidaten zu finden. Im Vergleich der Bundesländer kam heraus, dass die Engpässe in Hamburg besonders groß sind. Mit einer Vakanzzeit von 152 Tagen sind Stellen hier durchschnittlich 54 Tage länger vakant als im Saarland, wo die Vakanzzeit bei 98 Tagen liegt. Die Arbeitskräftenachfrage ist also groß, während die Fachkräfte rar sind. So haben qualifizierte Fachkräfte in Hamburg besonders gute Karten, während es Arbeitgeber, die auf Mitarbeitersuche sind, eher schwer haben.

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Infografik zum Arbeitsmarkt auf Stellenonline.de

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